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Vestri autem beati oculi quia vident, et aures vestrae quia audiunt (Mt 13,16) |
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In Israel verkündigte Jesus von Nazareth das Heil der Menschen, auf dem Areopag in Athen predigte Paulus den Heiden, seit Jahrtausenden ist Rom der Ort der Apostelgräber und Sitz der Päpste — das geistige Zentrum eines Weltreiches, dessen Stimme in allen Ländern und Kontinenten gehört wird.
Im "Dekret über die sozialen Kommunikationsmittel" fordert das Zweite Vatikanische Konzil auch die katholischen Laien dazu auf, die Verkündigung mit moderner Technik nach Möglichkeit voranzutreiben. PODIUM ROMANUM versteht sich in diesem Sinne als Plattform zur Vermittlung des Wortes Gottes und zwar in darstellender Weise, für Interessierte zum Einstieg oder aber auch zur Vertiefung. Neben dem Streben nach inhaltlicher Richtigkeit legen wir dabei dem Konzilstext entsprechend Wert darauf, auch der Form nach ethischen Maßstäben zu genügen: "beim Sammeln und Verbreiten von Nachrichten müssen die ethischen Grundsätze sowie die Rechte und Würde des Menschen beachtet werden; denn nicht alles Wissen bringt Nutzen, 'die Liebe aber baut auf' (1 Kor 8,1)".
Wir bieten Texte der Tradition zur Besinnung, wie die der Anachoreten, aber auch praktische Hilfsmittel: beispielsweise einen liturgischen Kalender oder ein interaktives Brevier (welches noch in Vorbereitung ist). Gerne laden wir zur Mitarbeit ein, wenn jemand ein eigenes passendes Projekt integrieren möchte oder auch Zeit für inhaltliche Ergänzungen der vorhandenen Bereiche erübrigen kann.
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Anachoreten |
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Es wurde auch von ihm erzählt, (Vater Arsenius) dass er sich samstagabends, wenn er sich auf den heiligen Sonntag vorbereitete, noch einmal zur&u...
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Der Vater Daniel erzählte über den Vater Arsenius: einmal kam ein Beamter und brachte ihm das Testament eines Senators, eines Verwandten von...
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Einmal fragten ihn (Vater Agathon) die Brüder und sprachen: "Welche Tugend verlangt im frommen Wandel die größere Anstrengung?&qu...
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Vater Poimen sagte: " Wie der Rauch die Bienen vertreibt und von ihrer Arbeit die Süßigkeit nimmt, so vertreibt die körperliche B...
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Ein Vater sprach: Die Propheten haben Bücher geschrieben. Unsere Väter aber, die nach ihnen kamen, haben aus ihnen viel gewirkt, deren Nachf...
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Ein Vater sprach: Wir kommen deshalb im Guten nicht voran, weil wir nicht Maß zu halten verstehen, noch auch bei angefangenen Arbeiten Geduld ha...
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Vater Isidor sagte, „Als ich noch jünger war und in meiner Zelle verweilte, setzte ich mir keine Grenzen für mein Gebet. Die Nacht war...
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Als Vater Macarius aus dem Sumpfland zu seiner Zelle zurück kam und Palmblätter mit sich trug, begegnete ihm der Teufel mit einer scharfen S...
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Vater Johannes der Zwerg sagte, „Es gab einmal einen spirituellen alten Mann, der ein zurückgezogenes Leben führte. Er wurde in der St...
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Ein Bruder fragte Vater Poimen in der Art, „Meine Gedanken beunruhigen mich, denn sie lassen mich meine Sünden bei Seite legen und mich um ...
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Vater Theodor aus Pherme sagte, „Der Mann, der stehen bleibt, wenn er Buße tut, hat das Gebot nicht gehalten.“ ...
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Vater Mios von Belos sagte, „Gehorsam antwortet auf Gehorsam. Wenn jemand Gott Folge leistet, dann folgt Gott seinem Ansinnen. ...
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Man sagte, Vater Sylvanus hätte einen Schüler in Scetis mit Namen Mark, welcher die Tugend des Gehorsams in großem Ausmaße besa&...
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Ein Bruder fragte Vater Poimen, „Wenn ich meinen Bruder sündigen sehe, ist es dann richtig, nichts dazu zu sagen?“ Der alte Mann antw...
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Vater Johannes der Zwerg sagte, „Ein Haus wird nicht gebaut, indem man oben anfängt und nach unten arbeitet. Man muß mit dem Fundamen...
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